Unterrichten nach einer inklusions-                   orientierten Pädagogik und Didaktik


UN-BRK:

Seit März 2009 ist das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-Behindertenrechtskonvention, kurz: UN-BRK) in Deutschland geltendes Recht, nachdem es bereits 2006 von der UNO verabschiedet worden war.

Artikel 24 regelt die inklusive Bildung. In der Folge kam es zu unterschiedlichen Interpretationen innerhalb der einzelnen Bundesländer, welche Ansprüche mit Artikel 24 verbunden sind und wie Inklusion in der schulischen Bildung am sinnvollsten umzusetzen ist.

Folgende Videobeiträge können einen Einblick in die Vielfalt der Sichtweisen geben:

Prof. Dr. Bernd Ahrbeck, Humboldt Universität Berlin (veröffentlicht auf Youtube am 15.4.2013)

Mathias Brodkorb, Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Meckelnburg-Vorpommern (veröffentlicht auf Youtube am 3.5.2012)

Prof. Dr. Bettina Amrhein, Universität Bielefeld (veröffentlicht auf Youtube am 12.1.2016)

Fernsehbeitrag des NDR im Hamburg Journal (veröffentlicht auf Youtube am 17.3.2014)

 


Unterrichtplanung

Planung und Durchführung von Unterricht erhalten in einer inklusionsorientierten Pädagogik und Didaktik einen besonderen Fokus auf die individuellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler. Manche Lehrkräfte wünschen sich für diese Herausforderung konkrete Unterstützung.

Auf den folgenden Seiten sollen Lehrkräfte Anregungen erhalten, wie sie inklusionsorientierten Unterricht leichter planen können. Auf das Planungsinstrument der inklusionsdidaktischen Netze (vgl. Heimlich & Kahlert 2014) wird dabei besonders eingegangen.

 

 

Inklusionsdidaktische Netze stellen eine Möglichkeit dar, die Planung des Unterrichts auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler abzustimmen.